5 Tipps für deine Nähmaschinenpflege

5 Tipps für deine Nähmaschinenpflege

Nähmaschinenpflege, 5 Dinge die du tun solltest 

Nähmaschinenpflege, 5 Tipps

Die Nähmaschinenpflege ist Grundvoraussetzung, damit deine Nähmaschine dir tatsächlich viele Jahre treu zur Seite steht. Mit einigen Basistipps zur Nähmaschinenpflege wird sie dir ein guter  Begleiter für deine Nähprojekte sein.

Aus meiner Erfahrung im Nähmaschinengeschäft-Grit Hoff, habe ich dir die 5 wichtigsten Tipps zur Nähmaschinepflege zusammengestellt.

1. kein billiges Garn

Was ist billiges Garn oder woran erkennst du qualitativ minderwertiges Garn?

Ganz einfach, die Faustregel ist, um so fusseliger das Garn umso schlechter.

Umso glatter dein Garn also aussieht um so lieber ist es der Maschine. Auf Nummer sicher gehst du immer dann, wenn du dein Garn NICHT im Lebensmittelladen, beim Möbelschweden oder im Drogeriemarkt kaufst.

2. unterschiedliche Garnqualitäten

Du verwendest oben und unten unterschiedliche Garnqualitäten. Oben das schöne seidige Garn und unten hast du noch das Garn von der letzten Jeansreparatur?

Da könnte deine Maschinen mit unschönen Stichen reagieren. Daher sorge immer dafür, dass du oben und unten die gleiche Garnqualität hast. Die Farbe ist der Maschine dabei egal.

3. Staub 

Wenn du mit Samt, Feincord oder Nicky arbeitest, wirst du feststellen, dass dieser Stoff sehr fußelt.

Reinige daher danach unbedingt deine Maschine. Entweder mit einem Pinsel oder auch mal mit dem Staubsauger. Aber, lass dich auf keinen Fall dazu verleiten, den Staub einfach reinzupusten, den IN der Maschine hat er nichts zu suchen.

Selbstverständlich solltest du auch nach anderen Projekten regelmäßig deine Maschine reinigen. Die Abstände hängen ganz von der Menge deiner Nähprojekte ab.

Tu deiner Maschine was gutes und schau immer mal an der Nadelstange und im Spulenfach nach “Wollmäusen”.

4. falsche Nähnadeln 

Eines der meisten Fehler, die mir im Wiesbadener Nähmaschinengeschäft immer wieder begegnen sind falsche Nähmaschinennadel.

Achte unbedingt auf qualitativ hochwertige Nadeln.

Ich habe schon erlebt, das Nadeln, von denen die Besitzerin nicht mehr wusste, wie alt diese waren oder wie lange sie bereits in der Maschine sind, dafür verantwortlich waren, dass mehrere Stiche ausgelassen wurden und die Naht beim besten Willen nicht gerade war.

Auch wenn die Nadel auf den ersten Blick “doch noch ganz gut aussieht”, der Unterschied liegt in kleinen aber sehr wichtigen Details.

Zum Beispiel wie exakt die flache Seite der Nadel geschliffen ist. Manche Nadel habe leicht gerundete Kanten und sitzen dann nicht richtig in der Nadelstange.

Meine Empfehlung heißt daher ganz klar – Schmetz-Nadeln.

5. Öl 

Die modernen Maschinen solltest du auf gar keinen Fall ölen. Sie haben sogenannte Selbstölende Lager und benötigen kein zusätzliches Öl.

Unter Umständen darfst du ihr einen Tropfen, und keinesfalls mehr, an die Nadelstange geben. Aber bitte sei damit wirklich vorsichtig.

 

Das waren meine 5 wichtigsten Tipps, für deine Nähmaschinenpflege.

Es gibt natürlich auch noch viele andere Komponenten, die zum Erfolg deiner Projekte beitragen, aber mit diesen 5 Nähmaschinentipps machst du schon mal mehr richtig, als viele andere 😉

 

Mehr Informationen rund um das Thema Nähmaschine und Nähen lernen findest du auf meinen sozial Mediakanälen Facebook oder Instagram.

Videos mit hilfreichen Inhalten zu deiner Nähmaschine kannst du auf meinem YouTube Kanal ansehen.

 

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