Atelier-Spirit: Wecke deine Schöpferkraft?

Atelier-Spirit: Wecke deine Schöpferkraft?

An meinen Schreibtisch habe vor einiger Zeit diesen Spruch gepinnt:

„Wie langsam du auch läufst, du schlägst alle die zu Hause bleiben„

Dieses Zitat, sollte mich vor einiger Zeit motivieren, meinen inneren Schweinehund zu zähmen und regelmäßig laufen zu gehen. Das ist mir auch ganz gut gelungen, inzwischen sind wir, was das betrifft, fast schon Freunde, mein Schweinehund und ich.

Heute ist mir bei diesem Zitat aber eine andere Inspiration in den Sinn gekommen.

Zurzeit beschäftige ich mich intensiv damit wie ich meine Schöpferkraft wecken und wachsen lassen kann.

Was bedeutet es die Schöpferkraft wecken?

Die Quelle unserer Schöpferkraft ist Kreativität. Also müssen wir uns auf den Weg machen unsere Kreativität zu trainieren. Auch sie wird durch einen dicken, hässlichen Schweinehund bewacht.

Wir können dem Schweinehund den Platz auf dem Sofa lassen, während wir mit der Kreativität spazieren gehen. Irgendwann wird es ihm langweilig, wenn du ihn nicht mehr beachtest.

Wenn wir uns jeden Tag auf den Weg machen unsere Kreativität zu trainieren, werden wir jeden Tag besser und trauen uns ein wenig mehr zu.

Nur wenn wir Schritte zur Kreativität wagen, können wir sie wachsen lassen. Können wir unser Schöpferkraft entfalten.

Wir vergessen leider oft, dass Kreativität eine tief verwurzelte Kraft in uns ist.

Kreativität ist in jedem von uns ist, denn ohne Kreativität könnten wir viele unserer Aufgaben nicht bewältigen.

Es ist also nicht wahr, wenn wir sagen: “Ich bin gar nicht kreativ”.

Vielmehr ist es ein zartes Pflänzchen, das im Alltag oft zu kurz kommt.

Bevor uns eingeredet wurde: “du bist nicht Kreativ”, im Kindergarten, in der Schule, von unserem Umfeld, haben wir uns darüber keine Gedanken gemacht. Wir haben einfach Dinge ausprobiert, im Kopf und vor Ort Sachen und Ideen neugierig  hin- und hergewendet und gestaltet, geformt, Lösungen entdeckt.

Ja und all das ist Kreativität, durch die wir neues erschaffen können.

Kreativität äußert sich nicht nur darin, wie „schön“ und naturgetreu wir eine Blume oder einen Elefanten zeichnen können. Ob wir wohlklingende Verse schreiben können oder coole Lieder komponieren können, ist kein Indiz für besondere Kreativität.

Erst einmal steckt darin viel Übung, intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und, das allerwichtigste, Lust an dem, was man tut.

Dieser Gedanke bringt dich nicht weiter

Findest du in deinem Alltag nicht auch Beispiele dafür, dass du kreative Lösungen gefunden hast. Eigene Wege gegangen bist, um weiterzukommen? Wenn du Kinder hast, musst du eigentlich jeden Tag kreativ sein, oder?

Gestehen wir uns zu, dass wir kreativ sind, dann ist dies schon der erste riesen Schritt endlich mit dem blöden Gedanken „Ich bin gar nicht kreativ“ Schluss zu machen. Dieser Gedanke bringt uns überhaupt nicht weiter.

Sagst du dir stattdessen „ICH BIN KREATIV“, lässt dies unser Inneres gleich frohlocken, dass es nun endlich vorwärts geht mit Freude, Spaß und Abenteuer.

Schöpferkraft aktivieren

Hast du Angst vor diesem ersten Schritt?

Du musst es ja nicht gleich allen verraten, dass dies deine neue Einstellung ist. Manch einer könnte dich dafür schräg anschauen und denken, nun ist sie völlig abgehoben. Behalte es fürs erste einfach für dich. Dein Denken und Tun jedoch wird sich Stück für Stück verändern und dein Umfeld wird staunend feststellen müssen, dass du irgendwie anders durchs Leben schreitest. Im besten Fall wirst du so auch zur Inspiration auch für andere.  In jedem Fall wird dein Leben aber: leichter, bunter und zufriedener.

Ein kreatives Leben führen?

Kennst du die kosmische Regel: Das Leben belohnt Bewegung sofort.

Es gilt also den ersten Schritt zu tun. Das kann mit einem neuen Gedanken beginnen. Gedanken sind der erste Schritt um in Bewegung zu kommen.

Wenn du also den neuen Gedanken zulässt „Ich bin kreativ“, gibst du deinem Leben den ersten neuen Schwung. Und wenn du diesen Gedanken zulässt, brauchst du dich nicht mehr hinter eingeredeten Meinungen verstecken. Du wirst spüren, dass es wahr ist.

Natürlich macht dich der neue Gedanken nicht zu einem neuen Picasso oder Beethoven, darum geht es doch auch nicht.

Er macht dich zu einem reichen Menschen, der seiner inneren Stimme vertraut und bereit ist seinen Ideen zu nach Außen zu bringen.

Am Anfang ist Vertrauen und Zugeständnis die wichtigste Zutat.

Die Kunst der kleinen Schritte entspricht unserer Natur.

Seitdem wir auf der Welt sind, lernen wir in kleinen Schritten. Ob es laufen, essen, sprechen oder lesen ist. All dies braucht Jahre, bis wir es beherrschen. Aufzugeben kam uns dabei aber nie in den Sinn. Genauso sollten wir es auch mit unserer Kreativität halten.

Wie du weißt, lernen wir vor allem durch Erfahrung, Hinfallen, Aufstehen, Gehen, Stolpern, Aufrichten, Hinfallen, Aufstehen …..

Warum soll die Kreativität sich nicht auch entwickeln dürfen. Warum dürfen wir nicht mal etwas machen, das sich am Ende als nicht brauchbar erweist. In den allermeisten Fällen, geht davon die Welt doch nicht unter, oder?

Wie wäre es, wenn du in deinem Leben nicht die Möglichkeit des Probieren hättest. Was wäre wenn du nicht aus Fehlern lernen könntest und neue Ideen machen könntest. Das wäre doch tot langweilig. Als würde man im Leben feststecken.

Bewege, was dich bewegt

Welchen Teil deiner Kreativität möchtest du verwirklichen? Was hältst du davon: Bewege, was dich bewegt.

Mach es nicht zu kompliziert, lass es möglichst Einfach sein.

 

Was liegt dir am Herzen. Was wolltest du schon immer lernen, ausprobieren? Was war ein Kindheitstraum von dir?

Nur was dich bewegt, kannst du auch bewegen.

Achte darauf: Kleine Projekte bringen dir schnellen Erfolg. So gewinnst du Vertrauen und Zuversicht in deine Kraft. Trainiere deine Kreativität nicht durch ein Marathon-Projekt. Erlaube dir, deine ersten Schritte leicht und einfach zu gestalten. Es geht nicht um das Wie und Was – es geht um den Anfang und das Machen.

Wechsle von „ich möchte“ zu, „ich beginne“!

Das ist der Gedanke, der tief in deinem Inneren etwas in Bewegung setzen wird.

Was hält dich zurück? Worauf willst du warten.

Kann dieser erste kleine Schritt eine mittlere Katastrophe herbeiführen? Wohl nicht oder? Du kannst dabei nur gewinnen.

Der Zustand des Abwartens ist uns so vertraut. Als Kind hören wir, das kannst du machen, wenn du groß bist. Später dann, das mache ich, wenn ich meine Ausbildung erstmal geschafft habe. Wenn erst die Kinder aus dem Haus sind tue ich… usw.

Worauf warten wir? Abwarten frustriert, wir verlieren den Schwung. Die Entscheidung das Warten zu beenden, liegt bei uns. Durch das Beenden wird des Wartezustandes wird Neues in Gang gesetzt.

Das kann auch mal schiefgehen. Klar. Siehe es als ein Zeichen dafür, das du aus der Wartehaltung ausgestiegen bist. Das du das tückische Wenn – Dann verlassen hast. Das ist der erste Sieg der Kreativität.

Frage dich jetzt, was bewegt dich. Was möchtest du entdecken. Wer möchtest du sein.

Willst du dich weiter mit dem Gedanken beschweren: Ich bin nicht kreativ?

Mit einem neuen Gedanken kannst du dich trainieren und du schlägst alle, die zu Hause in ihrem Wenn – Dann verharren.

Probiere es aus, es tut nicht weh und kann so vieles bewirken.

Gehe deine Schritte in deinem Tempo, du kannst spüren, wie die Kreativität mit dir wächst und dein Leben bereichert.

Deine Schöpferkraft braucht dich.

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